Deutsche Bank Chef erwartet noch eine Welle von Bankenpleiten

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Ackermann nennt weitere Details seines Notfallplans

Ackermann hat seinen Vorschlag untersdessen präzisiert. „Schwache Banken müssen aus dem Markt ausscheiden können“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. Dies müsse aber geordnet erfolgen. Es lohne sich deshalb, über einen Fonds möglichst auf europäischer Ebene nachzudenken, der für eine geordnete Abwicklung von in Krise geratenen Banken zur Verfügung stehen.

Wenn dieser Fonds seinen Zweck erfüllen solle, müsse er auf mittlere Sicht eine hinreichende Größenordnung erreichen, so Ackermann weiter. Dazu sei eine gemeinsame Finanzierung aus privatem und staatlichem Geld erforderlich. Die Lastenverteilung im Einzelnen wäre noch zu regeln. Dabei könnten grundsätzlich auch bestehende Hilfsfonds einbezogen werden.

„Es geht letztlich darum, einen Notfallplan in der Schublade zu haben, der im Vorhinein klare Prozesse definiert und Mittel bereitstellt und uns damit riskante mitternächtliche Rettungsaktionen in akuten Krisensituationen erspart“, sagte Ackermann.

jok/REUTERS/AP

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